Neben dem Selbstversorger-Garten für Menschen, soll der Wurzgarten auch Zuflucht für Wildtiere bieten. Hierfür wird ein vielfältiges Nahrungsangebot, als auch ein strukturreicher Lebensraum geschaffen.  Dabei dürfen auf keinen Fall kleine Wasserstellen fehlen. Am besten eignen sich hierfür Topfuntersetzer.

Weiterhin sollten im Sinne des naturnahen Gärtnerns folgende Grundsätze gelten:

  • Anlegen von strukturreichen Lebensräumen mit guter Vernetzung
  • Verwendung von heimischen Pflanzen für heimische Wildtiere
  • Kein Gebrauch von künstlichem Dünger oder gar Gift
  • Kreislaufdenken im Sinne von Kompost, aber auch Recycling von Material
  • Wohlfühloase für Mensch und Natur

Wie so oft gilt auch für den naturnahen Garten: Weniger ist mehr. Beispielsweise sollte der Garten im Herbst nicht „aufgeräumt“ werden, da Pflanzenmaterial ein natürliches Winterquartier für Insekten ist. Auch sollte nicht rigoros gegen Unkraut vorgegangen werden, denn einige „Unkräuter“ sind reichhaltige Pollen- und Nektarquellen, wie der Löwenzahn.

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