Februar 2026
Habt ihr es auch bemerkt? Die ersten warmen Tage mit Sonnenschein und mein Nachbar gleich so: Gartenlatschen an und los geht’s. Stauden zurückschneiden, Tomaten aussäen, Regentonne anschließen.

Doch noch bevor er die Wetter-App schließen konnte, war ihm die Schippe am Boden festgefroren. Tja. Keine gute Idee also, bei den ersten Sonnenstrahlen gleich im Garten rumzuwühlen.
Denn wer jetzt schon gründlich aufräumt, nimmt Insekten, Vögeln und Co. wichtige Rückzugsorte vor der Kälte. Auch die Pflanzen profitieren weiterhin vom liegengebliebenen Laub, das das empfindliche Wurzelwerk vor Frost schützt.

Also: Habt noch ein wenig Geduld, liebe Gartenfreunde. Noch ist die Zeit zum Planen und Teeschlürfen.
Und wem es doch schon in den Fingern juckt, der kann sich an den Guten Heinrich wagen. Er ist ein sogenannter Kaltkeimer, genau wie Spinat. Der Gute Heinrich wird auch „Wilder Spinat“ genannt, da er ähnlich zubereitet und gegessen werden kann. Im Vergleich zum klassischen Spinat hat er jedoch einige Vorteile: Er ist pflegeleicht, mehrjährig und ausgesprochen robust gegenüber Frost und Schädlingen. Eine perfekte Anfängerpflanze für den Selbstversorgergarten.
Saatgut dafür gibt es bei mir – meldet euch gerne.
Und falls Gemüse nicht euer Ding ist, probiert doch einmal das hübsche Herzgespann aus. Es ist nicht nur eine alte Heilpflanze, sondern auch ein echter Insektenmagnet. Auch hierfür könnt ihr bei mir Saatgut bekommen.


Lasst euren Garten also noch ein wenig in Ruhe und entdeckt stattdessen altes Wissen neu. In meinem Projekt DorfZukunft.Pflanzen geht es genau darum. Ab März erwarten euch zahlreiche Vorträge, Workshops und Kräuterspaziergänge rund um alte Pflanzen im Dorf: wo sie wachsen, wie wir sie erkennen und wie wir sie nutzen können.
Alle Veranstaltungen findest du hier auf dieser Internetseite: Veranstaltungen.

Und bitte denkt daran: Ab dem 1. März sollte auf den Heckenschnitt verzichtet werden (Brut- und Setzzeit). Aber selbst davor gilt: Versucht, den Heckenschnitt so lange wie möglich hinauszuzögern – oder verzichtet im besten Fall ganz darauf. Hecken sind wertvolle Lebensräume und keine bloßen Gartengrenzen.
Mehr zu Naturschutzthemen, naturnahem Wandern oder Naturnahe Gartengestaltung findest du auf meiner Internetseite www.wuennenberg-bueren.de oder auf Instagram unter @badwuennenberg.bueren.
Hast du eine Frage? Dann schick sie einfach an erholungsgebiet@wuennenberg-bueren.de.
