Oktober 2026
Jedes Jahr haut es mich im Oktober um: die Farben, die Gerüche, das Rascheln. Die Natur fährt noch einmal mit ihrer ganzen Schönheit auf. Und dann noch die tollen Schätze am Boden: Eicheln, Haselnüsse, Kastanien. Da werde ich wieder zum Kind und fange an zu sammeln.
Eine volle Hosentasche kann man super als Deko benutzen. Vielleicht noch eine Handvoll, weil alles so schön ist. Aber was kann man mit dem Rest machen?

Fangen wir mal mit den schnöden Blättern an. Wenn sie in leuchtenden Farben vom Himmel regnen und den Rasen als bunten Teppich bedecken, kommt niemand auf die Idee, sie wegzuschmeißen. Aber mit der Zeit verlieren die Blätter ihre leuchtenden Farben und durch den Herbstregen werden sie irgendwann matschig. Und auch jetzt gehören sie nicht einfach in die Biotonne.
Sondern ein Teil der Blätter gehört in eine ruhige, geschützte Ecke des Gartens. Darin kann sich der Igel im Winter schön einkuscheln. Und wenn nur ein paar Blätter in der Ecke liegen, ist das auch gut. Darin können dann Asseln und andere kleine Gartenfreunde überwintern.

Ein anderer Teil der Blätter gehört auf die Gemüse- oder Blumenbeete. Dort werden sie von den kleinen Gartenhelfern- Regenwürmer, Asseln und Co – zersetzt und tragen zur Humusbildung bei. So kommen die Beete gestärkt aus dem Winter.
Wer immer noch Blätter hat, kann sie auf den Kompost tun oder – so wie ich – eine Gartentüte mit Blättern für den Sommer aufsparen. Denn mit dem Rasenschnitt fehlt mir im Sommer immer trockenes Material für den Kompost.
Aber was macht man mit so vielen Kastanien oder Nüssen?

Wenn der Baum im Garten steht, kann man vieles einfach liegen lassen oder unter Sträucher und Hecken räumen. Viele Tiere brauchen auch im Winter Futter. Besonders heikel ist das Ende des Winters, so im Februar oder März. Denn die Natur erwacht, und wenn es dann nichts mehr zu futtern gibt, sieht es schlecht aus. Also lohnt es sich auch, Samen und Nüsse, die auf dem Gehweg liegen, zusammenzufegen und im Garten zu verstauen.
Und wenn der Herbstwind einen Ast vom Baum fegt, darf auch dieser unter die Hecke oder in eine wilde Ecke gelegt werden. Auch Äste gehören nicht einfach in die Biotonne, sondern sind wertvoll für unsere Natur. Sie bieten Unterschlupf, Nahrung und Lebensraum für viele kleine Gartenbewohner.
Was lasst ihr im Herbst liegen? Und sammelt ihr auch Wintervorrat für eure Gartentiere? Ich freue mich auf den Austausch auf Instagram.
Eure Caro
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