Juni 2026
Hinter jeder Regenwolke kommt auch wieder Sonnenschein – zumindest fühlt sich unser Wetter gerade so an. Vom Regen haben die meisten inzwischen genug. Umso dankbarer sind wir für jede sonnige Stunde.
Doch wer nur nach dem aktuellen Wetter gärtnert, denkt zu kurzfristig. Damit das Gießen im Sommer nicht zur täglichen Belastung wird, helfen oft schon ein paar einfache Maßnahmen. Hier kommen meine fünf Tipps für einen wassersparenden Garten.

Tipp 1: Prüfe, welche Pflanzen überhaupt zusätzliches Wasser brauchen.
Wer heimische Pflanzen an den passenden Standort setzt, muss später meist deutlich weniger gießen. Informiere dich deshalb am besten schon vor dem Pflanzenkauf über die Ansprüche der jeweiligen Pflanze.
Tipp 2: Lieber einmal gründlich gießen als täglich nur ein bisschen.
Nur so gelangt das Wasser wirklich bis in tiefere Bodenschichten und zu den Wurzeln. Gerade bei heißem, trockenem Wetter scheint das Wasser allerdings oft oberflächlich zu verschwinden. Der Grund: Ausgetrocknete Erde braucht etwas Zeit, um wieder Wasser aufnehmen zu können – ähnlich wie ein trockener Schwamm.
Deshalb gleich Tipp 3: Grabe neben durstigen Pflanzen ein kleines Gefäß ein, zum Beispiel einen alten Topf mit Löchern.
Füllst du dort Wasser hinein, versickert es genau an den Wurzeln statt oberflächlich zu verdunsten. Den Topf kannst du ruhig mehrfach füllen, damit der Boden ausreichend Wasser aufnehmen kann.

Tipp 4: Schütze den Boden vor Austrocknung.
Offene Erde verliert schnell Feuchtigkeit. Deshalb sollte der Boden möglichst immer bedeckt sein – entweder durch andere Pflanzen oder durch Mulch. Verwende dafür am besten Materialien, die im Garten ohnehin anfallen und schnell verrotten, etwa Rasenschnitt, Laub oder klein geschnittene Stängel. Auf Rindenmulch würde ich eher verzichten.
Und mein letzter Tipp: Sammle Regenwasser.
Das spart nicht nur Geld – viele Pflanzen vertragen Regenwasser sogar besser als kalkhaltiges Leitungswasser. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, für trockene Zeiten vorzusorgen.
Vielleicht steht ja noch irgendwo eine alte Tonne oder ein ausrangierter Kübel herum. Schon mit einfachen Mitteln lässt sich Wasser von Gartenhaus, Carport oder Schuppen auffangen. Und wenn du noch einen alten Blumentopf findest, kannst du ihn direkt neben eine Gurkenpflanze eingraben.
Schritt für Schritt wird das Gießen so einfacher – selbst dann, wenn am Horizont gerade wieder die nächste Regenwolke auftaucht.
Hast du noch weitere Ideen zum Wassersparen im Garten? Dann schreib mir gerne bei Instagram.
Denn der Sommer kommt bestimmt.
Habt eine schöne Zeit und bis dahin,
Eure Caro

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