WasserMarsch Fürstenberg

WasserMarsch Fürstenberg


WasserMarsch Fürstenberg

Beim Fürstenberger Wassermarsch kann man direkt im Bachlauf der Karpke Wassertreten. Das fließende Wasser lädt neben dem Wassertreten zum Spielen in dem Bach ein.
In der Grünanlage entlang der Karpke gibt es Rastmöglichkeiten und einen kleinen Spielplatz. Die Rasenfläche ist groß genug für Ballspiele, so dass auch Kinder und Jugendliche auf ihre Kosten kommen.
Außerdem ermöglicht der Fürstenberger Wassermarsch einen Einblick in die Geschichte dieses Ortes. An den historischen Sehenswürdigkeiten entlang der 2,5 km langen Strecke sind Informationsschilder angebracht.

Ein Weg durch die Geschichte

Der Wassermarsch beginnt am 1780 erbauten Schafstall. Über dem Tal der Karpke wurde 1783 am Standort der zwischen 1315 und 1325 erbauten „Vorstenburg“ das Schloss der Grafen von Westfalen errichtet. Unruhen und Kämpfe im 14. Jahrhundert führten zu einer Aufgabe des nahegelegenen Dorfes Vesperthe und entvölkerte die Region weitgehend. Um Neusiedler anzuwerben, wurden ihnen für damalige Zeiten ungewöhnliche Freiheiten versprochen, die im „Bundbrief“ von 1449 festgeschrieben sind. Der „Bundbrief“ gilt als Gründungsurkunde des heutigen Dorfes Fürstenberg.
Vorbei am Gerichtskump, der als Trinkwasserspeicher den Dorfkern mit Wasser versorgte, geht es zum Schloss mit zugehörigem Gutshof. Von hier aus verläuft der Wassermarsch zur 1751 errichteten Katholischen Pfarrkirche und zu weiteren Gebäuden aus dem 18. Und 19. Jahrhundert („Runde“ und „Rote“ Schule, Handwerkerhäuser). Die Totenbrücke überquerend gehen Sie den Kreuzweg aus dem Jahr 1892 direkt auf das ehemalige Dorf Vesperthe zu, wo sich der als Begräbnisplatz genutzte Kirchhof und die Kriegergedächtniskapelle befinden.

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